Eine stressige und romantische Fahrt quer durch Europa.

”Es war Mitte des Jahres 1983”

  • Unser Sohn Dirk war gerade geboren worden, und bei uns zu Hause hat sich das Leben von einem Tag auf den anderen verändert.
  • Plötzlich waren wir nicht mehr nur Elke und ich, sondern eine kleine Familie.

”Und jeder, der selbst einmal in einer solchen Situation war, weiß genau, was das bedeutet”

  • Mein Name ist Jakob Diener, ich bin nicht nur freiberuflicher Redakteur und Journalist aus Nordrhein-Westfalen, sondern Berufskraftfahrer und Kraftverkehrsmeister aus Leidenschaft.

“Die Familie”

  • Eine Familie will versorgt werden, Windeln kosten Geld, Essen kostet Geld und irgendwo muss das regelmäßige Einkommen schließlich herkommen.
  • Romantik und Verantwortung liegen manchmal verdammt dicht nebeneinander.
  • Genau deshalb war ich bereit, auch wieder in den 40-Tonner zu steigen und die nächste große Tour anzutreten.
  • Mein Ziel sollte diesmal weit im Süden Europas liegen: Lissabon in Portugal

“Wenn das blöde Telefax die Ruhe zerstört”

  • Ich saß mit meiner Ehefrau Elke gemütlich auf dem Sofa, als plötzlich das blöde Telefax los rappelte.
  • Natürlich schaute Elke mich sofort wieder von links an, so nach dem Motto:

„Was ist denn jetzt schon wieder?“

  • Mama war natürlich ebenfalls hellauf begeistert, denn kaum hatte man einmal ein wenig Ruhe, meldete sich wieder die Arbeit.

”Aber so war das damals”

  • Im internationalen Fernverkehr konnte ein rappelendes Telefax durchaus bedeuten, dass die nächste Tour bereits wartet.
  • Mitten im Familienleben, mit einem gerade geborenen Sohn, klingelte und rappelte plötzlich wieder die große weite Welt des Güterverkehrs in unser Wohnzimmer hinein.
  • Manchmal war das stressig, manchmal aufregend, aber genau das war mein Leben.
  • Ich war Fernfahrer mit Leib und Seele, und wenn der Auftrag kam, wurde nicht lange diskutiert. Dann musste die Maschine rollen.

“Elke und ich hatten unsere eigenen Abschiedsmomente”

  • Am Abend packte ich bereits meine sieben Sachen zusammen und brachte alles vorsorglich in den 7er BMW.

  • Ich wollte am nächsten Morgen keinen zusätzlichen Stress haben.
  • Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne vorbereitet bin, besonders wenn eine lange internationale Fahrt vor mir lag.
  • In der Nacht hatten Elke und ich aber noch einen ganz privaten und romantischen Moment für uns.

“Ich sage es mal so”

  • Ein kleines Nümmerchen gehörte für uns manchmal einfach dazu, bevor ich wieder für längere Zeit unterwegs war.
  • Schließlich war ich kein Fan davon, unterwegs fremdzugehen.
  • Das habe ich immer anderen überlassen.
  • Für mich gehörte Treue zu einer Ehe, und auch wenn ich auf Europas Straßen unterwegs war und viele Menschen kennenlernte, wusste ich genau, wo mein Zuhause war.
  • Bei Elke und unserem Sohn.

“Am Morgen ging es endlich los”

  • Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück um sieben Uhr los.
  • Zuerst fuhr ich zum Düsseldorfer Großmarkt.
  • Dort wartete bereits mein 40-Tonner-Kühler auf mich.
  • Die Ladung war vorbereitet, doch jeder, der mich kennt, weiß ganz genau, dass ich bei solchen Dingen ausgesprochen pingelig sein kann.
  • Ich schaute mir die gesamte Ladung noch einmal genau an.
  • Für mich war das keine Nebensache.

”Wenn ein voll beladener Kühler quer durch Europa unterwegs war, wollte ich genau wissen, was hinter mir auf dem Auflieger stand”

  • Danach wurde das Fahrzeug ordentlich verplombt.
  • Anschließend ging ich noch einmal in unser Büro, wo ich natürlich die hübschen jungen Mädels ein wenig nervte.
  • Und das konnte ich wirklich sehr gut.
  • Ein bisschen Spaß musste schließlich sein, bevor eine solche Tour begann.
  • Als endlich alle Papiere fertig waren, konnte es losgehen.
  • Die große Fahrt nach Portugal hat begonnen.

“Düsseldorf, Aachen und die große Grenze”

  • Von Düsseldorf ging es zunächst über die A44 in Richtung Aachen-Lichtenbusch.
  • Dort musste damals noch verzollt werden.
  • Wer die Zeit vor dem heutigen Europa mit seinen offenen Grenzen noch erlebt hat, weiß, dass eine internationale Fahrt damals organisatorisch wesentlich aufwendiger war als heute.
  • Nach Aachen ging es an Lüttich vorbei, weiter in Richtung Namur und anschließend in die Nähe von Mons.

“Der Rasthof”

  • Dort zog ich auf einen kleinen Rasthof.
  • Das war einer dieser Orte, an denen sich Fernfahrer immer wieder trafen.
  • Man kannte sich, sah sich regelmäßig auf den großen europäischen Routen und setzte sich zusammen, um etwas zu essen und zu trinken.
  • Diese kleinen Pausen waren ein wichtiger Teil des Fernfahrerlebens. Man war zwar ständig unterwegs, aber irgendwo gehörte man doch zu einer großen Gemeinschaft.

“Weiter in Richtung Paris”

  • Von Belgien ging es weiter über die A2 in Richtung Paris.
  • Vor Paris nahm ich den linken Ring und hoffte natürlich, dass der Verkehr diesmal mitspielen würde.
  • Und tatsächlich hatte ich wieder einmal recht.
  • Es lief erstaunlich gut.
  • Von Paris ging es weiter in Richtung Orléans, anschließend an Blois vorbei und weiter über Poitiers immer weiter in Richtung Süden.
  • Die Landschaft begann sich langsam zu verändern.
  • Kilometer für Kilometer lag Düsseldorf weiter hinter mir, und gleichzeitig wurde mir immer bewusster, dass ich auf dem Weg in eine völlig andere Welt war.

“Bordeaux und mein Bruder Michael”

  • In Bordeaux erinnere ich mich noch heute an einen besonders lustigen Vorfall.
  • Damals hatte ich meinen Bruder Michael dabei.
  • Und Michael hatte eine Sache, die ich nur zu gut kannte:

“Er hasste hohe Brücken”

  • Natürlich wusste ich das.
  • Und natürlich bin ich genau die Strecke gefahren, auf der es über eine große und hohe Brücke ging.
  • Ich kann mir heute noch vorstellen, wie begeistert mein Bruder davon war.
  • Für mich war es einfach eine dieser kleinen Geschichten, die eine lange Tour unvergesslich machen.
  • Manchmal braucht man auch als Fernfahrer etwas Unterhaltung.

“Bayonne, Irun und das Wochenende am Meer”

  • Von Bordeaux ging es weiter in Richtung Bayonne und von dort nach Irun.
  • Dort war für uns eine große Pause vorgesehen.
  • Irun lag direkt an der französisch-spanischen Grenze und war für viele Fernfahrer ein bekannter Treffpunkt.
  • Wir gingen immer wieder in kleine Bars, wo man für kleines Geld hervorragend essen und trinken konnte.
  • Und wenn die große Pause anstand, blieben wir durchaus das ganze Wochenende dort.

”Irun hatte damals für uns Fernfahrer ihren ganz eigenen Charme”

  • Es gab nicht nur fantastische kleine Bars und schöne Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch einen wunderbaren Sandstrand.
  • Nach den langen Stunden auf der Straße war das Meer etwas Besonderes.
  • Der Atlantik, die frische Luft und dieses Gefühl, endlich einmal nicht auf den nächsten Parkplatz oder die nächste Autobahnauffahrt schauen zu müssen.

”Natürlich dachte ich in solchen Momenten auch an Zuhause”

  • An Elke.
  • An unseren kleinen Sohn Dirk.
  • Und daran, dass ich irgendwann wieder zurückkehren würde.

“Der Montagmorgen und die Kontrolle des 40-Tonners”

  • Am Montagmorgen wurde zuerst das Fahrzeug kontrolliert.
  • Denn Deppen gibt es bekanntlich überall und nicht nur in Deutschland.
  • Gerade bei Sattelzügen musste man aufmerksam sein.
  • Eine gelöste Sattelplatte oder Manipulationen am Fahrzeug konnten fatale Folgen haben.

“Also überprüften wir alles”

  • Die Verbindung zwischen Zugmaschine und Auflieger, die Ladung, die Plombe und natürlich auch das Schloss.
  • Erst wenn alles in Ordnung war, ging es weiter.
  • Sicherheit hatte bei mir immer Vorrang.

“Die E70, die baskische Küste und eine veränderte Welt”

  • Dann ging es weiter in Richtung Süden.
  • Je weiter ich in Richtung Baskenland und Spanien kam, desto stärker veränderte sich die Landschaft.
  • Die Gegend wurde grüner, bergiger und gleichzeitig immer mehr vom Atlantik geprägt.

”Die heutige Bezeichnung der Straßen hat sich im Laufe der Jahrzehnte teilweise verändert, doch die Erinnerung an diese Route ist geblieben”

  • Entlang der baskischen Küste, über die Verbindung in Richtung Donostia-San Sebastián und weiter in den spanischen Norden.
  • Die A-8, früher auch in vielen internationalen Routenbeschreibungen mit anderen Bezeichnungen verbunden, führte uns immer weiter.
  • Und genau das war für mich immer einer der schönsten Momente auf einer langen Fahrt.
  • Wenn man spürte, dass Europa nicht nur aus Autobahnen bestand.
  • Die Landschaft änderte sich, die Sprache änderte sich, die Menschen änderten sich, das Essen änderte sich.
  • Und trotzdem funktionierte das Leben auf der Straße weiter.

“Emaús – Mehr als nur ein Name an der Strecke”

  • Auf dieser Route kamen wir auch bei einem unserer Anlaufpunkte vorbei, den ich persönlich immer mit Emaús in Verbindung gebracht habe.
  • Und dort musste natürlich regelmäßig angehalten werden, denn in der Cafeteria beziehungsweise im kleinen Restaurant gab es immer wieder leckere Sachen zu essen.
  • Auch wenn ich damals noch kein richtiges Spanisch konnte, funktionierte die Verständigung erstaunlich gut.
  • Mit Händen, Füßen, einem Lächeln und ein paar Brocken Sprache konnte man sich immer irgendwie verständlich machen.
  • Und manchmal sind es genau diese Begegnungen, die einem bis heute im Gedächtnis bleiben.

”Für die Leserinnen und Leser ist interessant, was hinter dem Namen Emaús steckt”

  • Die internationale Emmaus-Bewegung wurde 1949 in Frankreich durch den Abbé Pierre gegründet und entwickelte sich zu einer internationalen Bewegung gegen Armut und soziale Ausgrenzung.
  • In Spanien entstanden die ersten Emaús-Initiativen aus internationalen Arbeitslagern und Jugendprojekten Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre.
  • In den folgenden Jahren entstanden Gemeinschaften, in denen Menschen gemeinsam lebten und arbeiteten, unter anderem in den Bereichen Wiederverwertung, Secondhand, soziale Integration und Solidarwirtschaft.
  • Die Geschichte von Emaús in Spanien reicht damit weit in die Zeit zurück, in der ich selbst auf Europas Straßen unterwegs war.

“Orio hat nichts mit unserer Süßigkeit zu tun”

  • Weiter ging es am Atlantik entlang und an dem kleinen, bezaubernden baskischen Ort Orio vorbei.
  • Und nein, Orio hat selbstverständlich nichts mit der deutschen Süßigkeit zu tun.
  • Wer die Strecke kennt, weiß aber, wie schön diese Region ist.
  • Von dort ging es weiter über die AP-8 in Richtung Landesinneren.
  • Der Weg führte schließlich weiter nach Vitoria-Gasteiz.
  • Dort wurde erneut eine größere Pause eingelegt.
  • Auch hier konnte man sich gut erholen, essen und trinken.
  • Wie ich immer gesagt habe:

„Essen und Trinken hält Körper und Geist zusammen.“

  • Und wenn man mit einem voll beladenen 40-Tonner quer durch Europa unterwegs ist, dann weiß man ganz genau, wie wahr dieser Satz ist.

“Vitoria-Gasteiz und meine klare Meinung zu Stierkämpfen”

  • Was mich in Spanien immer wieder beschäftigt hat, waren die Stierkämpfe.
  • Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich sie nicht mag.
  • Für mich persönlich war und ist das nichts.
  • Natürlich gehört die Tradition historisch und kulturell zu bestimmten Regionen Spaniens, aber ich habe dazu immer eine klare persönliche Haltung gehabt.
  • Das war eben mein Charakter.
  • Ich konnte die Kultur eines Landes respektieren, ohne alles gut finden zu müssen.

“Spanien hatte für mich unendlich viele wunderschöne Seiten”

  • Die Landschaft, die Menschen, das Essen, die Lebensfreude und das Meer.
  • Aber Stierkämpfe gehörten für mich nicht zu den Dingen, die ich vermissen würde.

“Von Burgos nach Valladolid und Salamanca”

  • Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Burgos.
  • Von Burgos führte die Route weiter nach Valladolid und anschließend immer weiter in Richtung Süden und Westen.
  • Und dann kam Salamanca.

“Salamanca”

  • Salamanca war für mich eine Stadt, an der man eigentlich nicht einfach vorbeifahren sollte.
  • Diese alte und geschichtsträchtige Stadt hatte einen ganz besonderen Charakter.
  • Die historische Altstadt, die berühmte Universität und die vielen beeindruckenden Gebäude machten Salamanca zu einem Ort, an dem man spürte, dass Spanien viel mehr war als nur Sonne und Strand.

”Nach einer längeren Pause ging es weiter”

  • Wieder hinein in den LKW, wieder auf die Straße und wieder viele Kilometer vor mir.
  • Je weiter wir uns dem Westen näherten, desto deutlicher veränderte sich erneut die Topographie.

“Der Weg von Spanien nach Portugal”

  • Für die Route, die später in Portugal auf die A23 in Richtung Torres Novas führte, war der wichtige internationale Grenzübergang Fuentes de Oñoro auf spanischer Seite und Vilar Formoso auf portugiesischer Seite.
  • Von Salamanca führt die historische Hauptroute in diese Richtung über Ciudad Rodrigo und Fuentes de Oñoro.

”Auf portugiesischer Seite geht es über Vilar Formoso weiter in Richtung Guarda und von dort auf das portugiesische Autobahnnetz”

  • Die A23 selbst verbindet die Region Guarda mit Torres Novas und ist rund 217 Kilometer lang.
  • Damit hatte ich wieder ein weiteres Land auf der langen Reise hinter mir.

”Frankreich, Belgien, Spanien und jetzt Portugal”

  • Für einen Fernfahrer war das damals etwas ganz Besonderes.
  • Europa war unterwegs nicht nur ein politisches Wort.
  • Europa bestand aus Straßen, Grenzen, Zollpapieren, Tankstellen, kleinen Bars, fremden Sprachen und Menschen, die man manchmal nur wenige Minuten kannte und trotzdem nie wieder vergaß.

“Endlich Lisboa – Lissabon”

  • Und irgendwann kam dann auch Lissabon in Sicht.
  • Auf Portugiesisch heißt die Stadt Lisboa, und genau dort lag mein Ziel.
  • Am Flughafen Lissabon-Portela wartete die Entladung.
  • Dort musste ich bei DHL abladen.
  • Und wir Fernfahrer hatten für DHL natürlich unseren eigenen Namen:

“Doof, Hohl und Leer”

  • Das war natürlich nicht ernst gemeint, sondern typischer Fernfahrerhumor.
  • Auf der Straße wurde über fast alles ein Witz gemacht, denn ein bisschen Humor half dabei, die langen Tage und Nächte besser zu überstehen.

“Wie viele Kilometer waren das eigentlich?“

  • Rechnet man die von mir beschriebene Route mit den Umwegen über Aachen, Belgien, Paris, Orléans, Poitiers, Bordeaux, Bayonne, Irun, die baskische Küste, Vitoria-Gasteiz, Burgos, Valladolid, Salamanca, Fuentes de Oñoro, Vilar Formoso, die A23 und schließlich Lissabon zusammen, ergibt sich eine realistische Gesamtstrecke von ungefähr 2.250 bis 2.350 Kilometern.
  • Für einen voll beladenen 40-Tonner konnte man damals für die reine Fahrzeit ungefähr 36 bis 40 Stunden ansetzen, wenn Verkehr, Pausen, Steigungen, Ortsdurchfahrten und die damaligen Straßenverhältnisse berücksichtigt werden.

”Auf dem Papier konnte die reine Bewegung des Fahrzeugs schneller erscheinen, doch die Realität eines Fernfahrers bestand eben aus wesentlich mehr als nur aus Autobahnkilometern”

  • Zollkontrollen, Rangieren, Tanken, Essen, Schlafen, vorgeschriebene Ruhezeiten und unerwartete Verzögerungen kamen schließlich noch dazu.
  • Die tatsächliche Reisezeit von Düsseldorf bis Lissabon konnte sich deshalb problemlos über mehrere Tage hinziehen.

“Die große Pause in Lissabon”

  • In Lissabon durfte ich dann wieder eine große Pause machen und auf die nächste Rückladung warten.
  • Und das konnte sich natürlich hinziehen.
  • Wer die Menschen im Süden kennt, weiß genau, was ich meine.
  • Die Menschen sind lebenslustig, genießen ihr Leben und nutzen jede Pause.

“Und ganz ehrlich?“

  • Ich konnte das verstehen.

”Wenn man sein ganzes Leben zwischen Termindruck, Papieren, Grenzen, Ladungskontrollen und Tausenden von Kilometern verbringt, dann lernt man irgendwann, wie wichtig eine Pause ist”

  • Einfach mal sitzen.
  • Etwas essen.
  • Etwas trinken.
  • Die Sonne genießen.
  • Menschen beobachten.
  • Und nicht immer auf die Uhr schauen.

“Zwischen Fernweh und Heimweh”

  • Trotzdem blieb in meinem Herzen immer eine zweite Seite dieser Reise.
  • Denn so spannend und aufregend die große weite Welt auch war, zu Hause warteten Elke und unser kleiner Sohn Dirk.

“Ich hatte viele Straßen vor mir, aber nur ein Zuhause”

  • Vielleicht war genau das der Grund, warum diese Fahrten für mich so besonders waren.
  • Tagsüber die Hektik eines voll beladenen 40-Tonners, der Stress mit Terminen, Grenzen, Papieren und Straßen.
  • Nachts vielleicht der Blick auf das Meer oder eine Pause in einer kleinen Bar irgendwo in Spanien oder Portugal.

”Und tief im Herzen immer die Gedanken an meine Ehefrau Elke”

  • Düsseldorf nach Lissabon war deshalb für mich nicht einfach nur eine Fahrt von ungefähr 2.300 Kilometern.
  • Es war eine Reise durch mehrere Länder, durch verschiedene Kulturen und durch mein eigenes Leben.
  • Stressig, anstrengend, manchmal verrückt, manchmal lustig und manchmal sogar ausgesprochen romantisch.
  • Denn egal, wie weit mich mein 40-Tonner damals durch Europa brachte – irgendwann führte mich jede Reise wieder dorthin zurück, wo Elke und mein Sohn Dirk auf mich warteten.
  • Und genau das war für mich das Schönste am ganzen Fernfahrerleben.
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